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 The Life of Kelle

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Skyhunter
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BeitragThema: The Life of Kelle   25.12.15 9:24

RISHI-MAZE

Rishis Ureinwohner fanden nach einer Auseinandersetzung zwischen zwei unbekannten Fraktionen in den Trümmern eines abgestürzten Shuttles einen bewusstlosen Mann unter einer Durastahlplatte.
Die Erzählungen ergaben, dass der Mann zunächst ansprechbar war.
Sie fragten ihn nach seinem Namen, worauf dieser mit einem schwach gemurmelten "Kel'laegh..." antwortete.
Daraufhin fiel er ins Koma und wurde zur Versorgung ins nächste Rishi-Dorf gebracht.

Diese Fakten erhielt Kelle von den Rishi, als er 7 Monate später wieder erwachte und an weitere Details aus seinem früheren Leben kann er sich bis heute nicht erinnern.
Als er körperlich fit war, überreichte man ihm die Rüstung, in die er gekleidet war, als man ihn fand.
Er ging mit den Rishi auf die Jagd und dabei wurde sein Kampfgeschick aufgedeckt.
So rang Kelle laut den Erzählungen seines Stammes eigenhändig einen ausgewachsenen Tonitran nieder, als dieser ihm seinen Speer entwand.
Weil sein Name den Rishi fremd war und er selbst ihm keinerlei Bedeutung beimessen konnte, wurde er immer öfter und später nur noch "Kelle" genannt.

Als er mit einigen Stammesmitgliedern wieder einmal von einer Jagd zurückkehrte, musste die Jagdgemeinschaft feststellen, dass während ihrer Abwesenheit marodierende Piraten den Stamm nahezu ausgelöscht hatten.
Die wenigen Überlebenden erlagen kurze Zeit später ihren Verletzungen und Kelles Jagdkollegen schlossen sich einem anderen Rishistamm an.
Doch der andere Stamm wollte Kelle nicht aufnehmen, weil er ein Mensch ist, und so musste er nach über 2 Jahren des Lebens in einer Stammesgemeinschaft allein im weitläufigen Dschungel überleben.
Kelle folgte Flussläufen und Tierfährten, wie er es von den Rishi gelernt hatte, und stieß Wochen später auf Zeichen der Zivilisation.
Er fasste Fuß in dem kleinen Hafen und half beim Ausbau der Stadt, sowie des Hafens und später des Raumhafens mit.

So lebte er über 1 Jahr, bis er in der örtlichen Cantina lautes Gelächter und die Unterhaltung einiger kürzlich gelandeter Piraten mithörte.
Vier Piraten saßen an einem Tisch und prahlten vor einem mutmaßlichen Neuzugang damit, wie sie vor gut einem Jahr ein Dorf einheimischer Ureinwohner niedergebrannt und die Bevölkerung massakriert hatten.
Ohne ein Wort zu sagen, eine Mine zu verziehen oder auch nur eine Waffe zur Hand zu haben, erhob sich Kelle langsam und ging zu der besagten Gruppe an den Tisch.
Einer blickte noch auf, um etwas sagen zu wollen, doch da war sein Gesicht bereits von Kelles Faust völlig zerstört.
Noch während der Erste tot von seinem Stuhl flog, packte Kelle die Köpfe der beiden ihm nächsten Piraten und schmetterte sie gegeneinander, was die Beiden ebenfalls tötete.
Der Vierte hatte sich erhoben und seinen Blaster gezogen, doch Kelle packte die Schusshand und die Waffe des Piraten und zerbrach das Eine, wie das Andere.
Anschließend schickte er den Mann mit einer Kopfnuss, die die Wirbelsäule brechen ließ, tot zu Boden.
Kelle drehte sich wortlos um und ließ den schockierten Neuling inmitten dieses Blutbads zurück.
Der Neuling erholte sich jedoch einige Tage von diesem Schock und auf Kelle wurde ein Kopfgeld ausgesetzt.
Dieser Umstand zwang Kelle dazu, die Stadt und den Planeten an Bord eines kleinen Frachters heimlich zu verlassen.


KERNWELTEN

Der Frachter erreichte sein Ziel, den Schmugglerhafen "Nirgendwo", nur beinahe, denn Kelle überwältigte den Piloten und setzte ihn in einer Rettungskapsel mit Kurs auf die Raumstation aus.
Den Aufzeichnungen der Raumstation zufolge sprang der Frachter so schnell in den Hyperraum, dass angenommen wird, der Sprung erfolgte ohne konkrete Zieleingabe.

Beim Austritt aus dem Hyperraum entdeckte Kelle eine sehr alte und nahezu zerstörte Hyperraumboje.
Diese nahm er an Bord und untersuchte sie eingehend.
Nach einigen Tagen gelang es ihm, den Speicherkern der Boje zu reaktivieren und so erfuhr Kelle von einer bewohnbaren Welt in den Tiefen des Wilden Raums.
Da ihm für eine derart lange Reise die Vorräte und der Treibstoff fehlten, steuerte Kelle die abgelegene Welt Dantooine an.


OUTER RIM

Dort verkaufte er den kleinen Frachter, kaufte sich von dem Geld ein Stück Land und betrieb eine Iriaz-Farm.
Diese Tiere lieferten gutes Fleisch und Kelle ein gutes Einkommen, sodass er schon bald eine kleine, ansässige Familie als Helfer einstellen konnte.
Nebenbei verdienten er und der älteste Sohn der Helferfamilie sich einige Extra-Credits, indem sie Kath-Hunde, Fabools und Brith jagten.

Dieses Leben führte Kelle etwa 6 Jahre und als er genug zusammengespart hatte, verkaufte er seine Farm an den Vater der Familie, deckte sich mit genügend Iriaz-Trockenfleisch für 1 Jahr ein und verabschiedete sich.
Mit einem großen Teil des Geldes kaufte er sich einen Blaster, ein Makro-Fernglas, einen mittleren Frachter mit leichter Bewaffnung und genügend Treibstoffvorräte für den Sprung zu einem bestimmten Ziel.

Kelle ließ Dantooine und die bekannten Regionen hinter sich und brach auf in den Wilden Raum...


WILDER RAUM

Kelle folgte den Daten auf dem alten Speicherkern, den er einst der Hyperraumboje entnahm, und gelangte zu einer Welt, die über viele Tier- und Pflanzenarten verfügte.
Da er viele gegensätzliche Facetten "zivilisierter" Individuen kennenlernte, wollte Kelle hier bis ans Ende seiner Tage nur für sich selbst leben und jagen.
Er landete seinen Frachter auf einer kleinen Lichtung inmitten des weitläufigsten Waldgebietes, dass er vom Orbit ausmachen konnte.
Kelle tarnte seinen Frachter mit einigen Ästen und Zweigen, die er von nahen Bäumen und dem Waldboden sammelte, und machte sich an die Erkundung der Umgebung.
Nach zwei Tagen erklomm er einen Hügel, auf dem einige, fast gleichgroße Bäume standen.
Er kletterte auf den größten von ihnen und sah sich die umliegende Landschaft an.
Es war eine atemberaubende Aussicht und Kelle beschloss, sich hier niederzulassen.

Nach 5 Wochen hatte er in den Gipfeln der zusammenstehendsten Bäume auf dem Hügel ein bescheidenes, aber keineswegs kleines Baumhaus errichtet.
Dazu verwendete er zahlreiche Baumaterialien, die ihm die Natur, sowie der alte Frachter boten.
Die Triebwerke, die als einzige Teile keine Verwendung beim Hausbau boten, verpackte Kelle so gut es ging in Planen und Dämmmaterial und vergrub sie unweit der Stelle, an der er einst landete.
Alles Andere, selbst der Hyperantrieb, wurde beim Bau des Hauses genutzt.
Kelles Erfahrung, die er beim Ausbau der Hafenstadt auf Rishi sammelte, half ihm auch hier.

Als er viele Monate später wieder einmal jagte und Fallen auslegte, hörte er in der Ferne ein tiefes Grollen, wie nach einem Erdrutsch.
Kelle merkte sich die Richtung, aus der das Grollen kam und ging, da es bereits zu dämmern begann, wieder zurück zu seinem Baumhaus.
Dort angekommen kletterte er bei Einbruch der Nacht in den Ausguck, den er am höchsten der Bäume befestigt hatte, und blickte mit seinem Makrofernglas in die Richtung, in der er den Felsabgang vermutete.
Lange Zeit sah er nichts, da es auch zunehmend dunkler wurde, doch gerade, als er das Fernglas absetzen und wieder hinabsteigen wollte, entdeckte er einen kleinen Feuerschweif, der nahe dem Wald über den Himmel zog.
Kelle zoomte mit dem Makrofernglas heran und konnte verschwommen erkennen, dass es sich um die Leuchtspur eines Nachbrenners handelte.
Er war also auch hier nicht länger allein.

Er konnte kein Risiko eingehen und so packte Kelle am nächsten Tag das Nötigste ein, kleidete sich in seine Rüstung und halfterte seinen Blaster.


ALLIANZ

Nach einem viertägigen Marsch durch den dichten Wald erreichte Kelle einen schmalen Flusslauf.
Er füllte seinen Trinkwasservorrat auf und erfrischte sich kurz, als er plötzlich Stimmen hörte.
Seine Hand wanderte automatisch zu seinem Blaster und entsicherte diesen.
So schlich er sich langsam vorwärts, stets darauf bedacht, kein Geräusch zu verursachen.
Nach einigen Metern gelangte er an einen Felsen, hinter dem sich die Stimmen unterhielten und er wollte gerade um den Fels herumschleichen, als er einen Windzug hinter sich spürte und ein leises Zischen hörte.
Kelle rollte nach vorne und so aus seiner Deckung, was die beiden Stimmen, die sich hinter dem Felsen unterhielten erschrocken verstummen ließ.
Er richtete sich mit einem Sprung auf und richtete seinen Blaster in die Richtung, aus der das Zischen kam, und schoss.
Ein Bogen aus verschwommenem Licht blendete ihn kurzzeitig, bevor sich die Linsen des Helms seiner Rüstung anpassen konnten, und plötzlich war er seinen Blaster los.
Kelle wollte gerade den integrierten Flammenwerfer aktivieren, als er merkte, dass er von etwa 20 Leuten umzingelt war.

Als er seine Arme senkte, stoppte das Zischen abrupt und das Lichtschwert, dessen Schwünge zuvor diese Helligkeit verursachte, wurde deaktiviert.
Sein Träger war ein Mann in brauner Robe mit ernstem, aber freundlichem Gesichtsausdruck.
Mit ihm senkten die umstehenden Leute ihre Waffen, manche von ihnen waren in schwarz oder weiß gerüstet, andere trugen verschiedenfarbige leichte Rüstungen, wie Westen oder Roben.
Doch eine Rüstung stach für Kelle besonders hervor.
Es war eine mittlere, blau-graue Panzerung, getragen von einer Frau.
Sie trug einen Helm mit einem T-förmigen Visier, ähnlich dem von Kelle, dieser hatte jedoch seine Rüstung im Laufe der Jahre entsprechend modifiziert und mit Jagdtrophäen geschmückt.

Man klärte Kelle auf, dass der Name dieser Welt Odessen sei und dass sie hier eine alliierte Front gegen den Imperator von Zakuul formierten.
Er hatte noch nie von diesem Imperator gehört, genausowenig von Zakuul.
Die Alliierten klärten Kelle über die Geschehnisse der vergangenen Jahre in der Galaxis auf und von dem Ausmaß dieser Ereignisse wurde ihm beinahe schwindelig.
Kelle kehrte mit ihnen zu ihrer Basis zurück und sah unter Anderem auch, was das Grollen vor einigen Tagen verursachte.
In einer Felswand klaffte ein breites, fast rechteckiges Loch und unablässig stiegen Jäger und Fähren auf, oder landeten in dieser künstlichen Höhle.
In der Operationsbasis der Allianz erklärte diese Frau, dass diese Art Rüstung mandalorianischen Ursprungs sei und Beskar'gam - mandalorianisches Eisen genannt wurde.
Das Verzieren und Modifizieren dieser Rüstung sei ebenfalls typisch mandalorianisches Verhalten.

Nachdem er einige Tage bei der Allianz verbrachte, befand Kelle, dass diese Leute für etwas Großes - eine gute Sache kämpften, und schloss sich ihnen bei ihrem Kampf an.
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